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Silvesterrede 2001 / 2002

Aufruf zum letzten Toilettengang vor der Festansprache!!!

Silvesterrede 01/02

Liebe Clubmitglieder, Passive Mitgliedsanwärter, Friends und Gäste,

wie jedes Jahr freuen wir uns mit euch den Jahreswechsel feiern zu können.

Auch in diesem neunten Jahr des Bestehens gab es wieder Bewegung in den Reihen des Klubs, leider ist Victor Val Garcia ausgetreten, wir erhielten aber postwendend einen neuen Val in Person seines Bruders Manuel nebst Gattin Maria! So ist unsere Mitgliederzahl in diesem Jahr auf insgesamt 19 angestiegen. Die Klubkasse enthält momentan 198 DM und 1 Pfennig. Allerdings wissen wir ja alle, das dies in einer guten halben Stunde nur noch halb so viel sein wird, nämlich 101,24 Euro und den einen Pfennig.

Ebenfalls unser aktives Tagesgeschäft, sprich Rollenspiel, fand wieder unter meist zahlreicher Beteiligung statt. Dabei hat sich in diesem Jahr auch hierbei eine Währungs- ähem Editionsreform angekündigt die mit der mysteriösen, obskuren,ominösen, dubios-markanten so zu sagen omnipräsenten Zahl 3 in Verbindung steht, die uns auch im gesamten Jahr etliche male Begegnen sollte.

Denn zu Beginn des Jahres schlossen 3 andere ihren Bund fürs Leben: Kerstin und Andreas und nicht zu vergessen den embryonalen Niklas Krahwinkel. Dieses Ereignis wurde natürlich auch kräftig mit einem Umtrunk gefeiert, wovon es gerüchtehalber sogar Videodokumente geben soll, auf denen auch ein Fußball spielendes, vollgesabbertes und heftig frisiertes FC Riesenbaby zu sehen sein müsste. Niklas, tat es diesem Vorbild dann auch einige Monate später gleich und erblickte am 6 Juli das Licht der Welt. (Falls Niklas anwesend: ..., den wir an dieser Stelle natürlich herzlich auf seiner ersten AFC Fete begrüßen wollen!

Am 1. Mai war es wieder so weit, aus der alljährlich bestehenden Ahnungslosigkeit was man an diesem Tag machen soll und um nicht wieder in einem Volksmusik-Mosch-Pit zu landen, entschlossen wir uns kurzer Hand ein Sit-in zum einstimmen auf das so furchtbar attraktive Gustorfer Maifest am Parkplatz. Voll dabei, wie beim AFC ja Motto, wurde der Abend dann auch ein voller Erfolg, zumindest die Teile an die man sich erinnert.

Ebenso feucht, fröhlich verliefen auch die 3 Männerabende, von denen die Vatertagstour nach Köln besonders erwähnenswert erscheint. Der Tag begann ganz gemütlich und stilecht bei einem Frühstück mit Fleisch, Zwiebeln und Hansa aus dem Henkeltöpfchen. Als Stefan frisch umgezogen dann wieder da war, ging es per Großraumtaxi zu neunt zum Bahnhof und Richtung Köln.

Dort angekommen ging es ortskundig geleitet: Am Frikadellchen rechts vorbei, oder auch nicht, geradewegs ins Früh. Einige sehr schnelle Runden später, als allen schon der Schweiß von der Stirn ran und wohl jeder einen Spritzer „17&4 Echt Kölnisch Wasser“ hätte gebrauchen können, zog es uns hinaus um mit unserem unterwegs angeheuerten Fremdenführer, der sich dann doch als echter Penner entpuppte, eine weitere Brauerei und noch diverse Kneipen anzusteuern um später den Tag auf höchstem kulturellen Niveau im Keks zu beenden.

Die Kegelkultur des AFC die nun schon3 mal stattfand wurde auch in diesem Jahr traditionell gepflegt. Dabei errang Miggel in einem Kampf mit harten Bandagen und zermürbender Taktik die Würde des Kegelkönigs und somit die Insignien in Form des AFC-Wanderpokals.

Als echte Premiere bot das Jahr 2001, das im übrigen die dämonisch geheime Quersumme3 hat, im späten Sommer die AFC-Open Air-Sommer-Hawaii-Pool-Party! Zwar viel der Sommerpart etwas zu kalt aus, dafür heizten die frisch geshakten Cocktails, die heißen Hulafrauen mit den merkwürdig wechselnden Gesichtern und das doch noch auf Hawaii gefundene Bier die Stimmung dann kräftig auf! Einigen mitgebrachten Haustieren wurde es aber wohl etwas zu heiß so das sie ein kühles Bad brauchten um sich nicht weiter die Hörner an der vorhandenen Einrichtung abstoßen zu müssen. Leider gab es bei diesem Viehtrieb einige Verluste auch in den Reihen des AFC zu beklagen, was auf keine Kuhhaut mehr ging. Aber das in allen Details hawaiianische Ambiente, welches von der Dekoration über das Buffet mit örtlichem Toast bis zur Abendgarderobe reichte, tauchte alle in ein echtes Aloa He – Feeling.

Kurze Zeit später ging es schon wieder in den Urlaub, diesmal allerdings nicht ganz so weit weg. Es zog uns an den Hennesee im schönen Sauerland, wo wir nach mehrstündiger Irrfahrt durch örtliche Großstädte wie Kalberschnacke, Dumicke und Hitzendumicke zahlreiche Campingplätze anfuhren und leider wieder verlassen mussten, weil man entweder direkt die Leitung des Campingplatzes abstritt und sich niemand für den Platz verantwortlich zeigen wollte oder wir die Sanitäranlagen überbeansprucht hätten, wobei wir sowieso noch beweisen sollten, das wir notfalls auch auf die schöne, reine, wohl duftende Natur hätten ausweichen können. Schließlich konnten wir aber doch kurz vor Toreschluß mit letzter Kraft auf einem kleinen urgemütlichen Campingplatz nahe der Listertalsperre unser Zeltlager aufschlagen. Schon am Abend, nachdem das Zeltlager zu einem Zeltgelage umfunktioniert wurde, konnten wir erste freundliche Kontakte zu unseren Nachbarn knüpfen, deren Bitten um Ruhe wir NATÜRLICH sofort, umgehend nachkamen. Den völlig überraschenden Kater am nächsten Tag, Zitat: „Wieso ist eigentlich auch der Feigling leer?“ besiegten wir dann mit viel Sport, wie Langstreckenschwimmen, Wasservolleyball und Skat kloppen am See, an dem wir auch unseren letzten Abend mit den Einheimischen bei einem leckeren Bier verbringen sollten und ihnen die ein oder andere Klitschkokleine Frage beantworten konnten, woll. Wir rundeten die 3 tollen Campingtage mit einem Besuch der Attendorner Attahöhle ab und fuhren schnurstracks über Köln Innenstadt nach Hause.

Einige Wochen später, als die Tage kürzer wurden und die Nächte länger, zog es die wackeren Recken des AFC in die Gewölbe des Klarissenklosters zu Neuss, um sich von Bruder Johannes mit einem mehrgängigen, original Ritterschmaus beköstigen zu lassen. Das Menü wurde jedoch 3 mal durch mittelalterliche Spiele unterbrochen, dem Feuerspucken einiger pyromanisch Veranlagten, der funkensprühende Schwertkampf des frisch gebackenen Ritters sowie das Rollenhörspiel mit den Hengsten, den Räubern aus dem Wald, der etwas verraucht klingenden Schwester Gundula und nicht zu vergessen dem kleinen Käuzchen.

Die alljährliche Jubiläumsfeier die diesmal sogar zahlreiche Gäste anlockte, fand regen Anklang, genau wie die traditionelle AFC Weihnachtsfeier mit Wichteln, Gebäck und Glühwein, wobei ein bisschen sehr viel Rum kam.

Ein Highlight zum Ende des Jahres war unbestritten natürlich, ohne jeden Zweifel, selbstverständlich der Kinohit „Der Herr der Ringe“ der dem Anderen, merkwürdig betitelten, in keinerlei Verbindung mit existierenden Rollenspielsystemen stehenden Streifen dessen Namen wir aus unserem Gedächtnis getilgt haben um 3 Millionen Lichtjahre voraus ist, ihn so dermaßen in den Boden stampft um ihn geradezu in den ewigen Schatten der Verdammnis zu drängen. HARHARHAR!!!

Des weiteren schafften wir es auch in diesem Jahr nahezu ausnahmslos alle unsere auf den zahlreichen Vollversammlungen angesprochenen Tagesaktionen umzusetzen, wie den Besuch der Mittelaltermarktes auf Burg Linn wo wir der Prinzessin mit der maskulinen Stimme bei ihrer Lobesrede lauschen durften:

(pathetisch mit ehrfurchtsvoller Handgeste:)„Nun wird die edle Prinzessin Kunigunde dem Sieger ihr Lob aussprechen!“

(mit dunkler, sehr maskuliner Stimme:) Achtung, Achtung! Der 3 jährige Daniel kann von seinen Eltern am Informationszelt abgeholt werden!“

Auch nicht zu vergessen das Ritterfest auf Schloss Hülchrath, bei dem der AFC den dortigen tyrannischen schwarzen Ritter mit Leichtigkeit und flinker Klinge mühelos in die Knie zwang und vor Freude mit dem örtlichen Troubadour einen Reigen tanzte.

Auf unzähligen Internet Treffen wurde in diesem Jahr auch unsere Homepage weiter verfeinert, die nun sogar unser offiziell verabschiedetes Logo ziert.

Bedanken möchten wir uns auch bei Daniel, Miggel, Andreas&Torsten die unser Fetenloch durch 3 Geburtstagsfeiern gekittet haben, ebenso bei Daniel, Manuel und Michael bei denen wir nicht nur in den heißen, sondern auch an regnerischen Sommertagen wie auch immer grillen konnten.

Aber für das kommende Jahr haben wir natürlich ebenso einiges ins Auge gefasst, als da wären: Schlittschuhlaufen, das AFC Pokalkegeln, ein gemütliches Abendessen, die nächsten Episoden der Kino-3 -teiler „Starwars“ & „Der Herr der Ringe“, eine Neuauflage der Sommerparty mit anderem Urlaubsziel, das ultimative AK&W Zeltwochenende fernab jeglicher Zivilisation und die große Feier zum zehnjährigen Klubjubiläum, sowie der Sylvesterfeier und hoffentlich zahlreichen Geburtstagsfeten, Geschlechterabenden und Sit-Ins.

Nun bleibt uns nach diesen vielen Omen, wo ja auch noch AFC aus 3 Buchstaben besteht, nichts anderes übrig als das diesjährige noch in allen Ohren hallende Motto „AFC eine runde Sache“ in das völlig ernst zu nehmende und sich als einzige logische Konsequenz ergebende Motto:

„AFC hoch 3 alle sind dabei“

Und so wollen wir dieses aufregende Jahr feierlich abschließen und hier und jetzt und nun auf das kommende Jahr 2002 mit euch anstoßen.

Eins, Zwei, Voll dabei ! A-F-C !!! (trinken)

Thomas Fegers und Stefan Sosinka

Gründerväter