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Silvesterrede 1999 / 2000

Liebe Clubmitglieder, Passive Mitgliedsanwärter, Friends und Gäste,

nicht wie jedes Jahr wollen wir mit euch zusammen nur den alljährlichen Jahreswechsel feiern, nein, dieses Jahr bietet euch der AFC mehr als das übliche Rumgehoppse in abgekasselten Klamotten, ja, er bietet euch eine exklusive Millenniums-Gala mit warmem FLEISCH, kaltem salat, brillanter Dekoration, krachenden Millenniumhits und galanten Klamotten.

Nach 7 jähriger Bestehenszeit zählt der AFC beim Schritt ins neue Jahrtausend 10 erfahrene und weniger erfahrene Rollenspieler. Dabei erschütterte uns kurz vor der diesjährigen Jubiläumsfete die Nachricht vom überraschenden Ausscheiden unseres Gründervaters Dietmar Fegers aus persönlichen Gründen, den wir auf eben dieser Fete auch gebührend "verabschiedeten". Außerdem kann Stephan Meier aus Karriere- und viel mehr noch geographischen Gründen nicht mehr aktiv am Spielgeschehen teilnehmen. Er feierte seinen Ausstand jedoch gebührend mit einer tränen rührenden Abschiedsfete.

Dabei haben wir es trotz den immer wieder aufkeimenden Gerüchten um ein Gruppensplitting in diesem Rollenspieljahr dann endlich geschafft: Ein ganzes Jahr ein und die selbe Gruppe kontinuierlich durch bunte, unter ständigem Wetterwechsel liegende Landschaften, voll von verschwiegenen, nichts preisgebenden Personen, die uns die Lösung der Abenteuer so manches mal schwer machten, zu führen.

Neben dem sonntäglichen Rollenspiel, haben wir aber auch anderweitig zusammen gelitten.

Das Jahr begann mit Kopfschmerzen, die das ganze Jahr nicht richtig abklingen wollten und es heute dann auch nicht mehr brauchen. Auftakt zum Jahr des Kopfschmerz war traditionell, natürlich, selbstverständlich das Neujahrsaufräumen mit dickem Schädel.

Nach einer kleinen, aber nicht ausreichenden Ruhepause wurde es Zeit für den Eimer. Und auch diesmal hingen alle darüber, aber es war irgendwie anders als sonst, er wurde nicht gefüllt, er wurde gelöhrt!!! Denn es hatten sich mehrere Früchte in einer Nährlösung von noch mehr Sangria verirrt, die uns mit feuchten Zitronenaugen und vollem Orangenmund anflehten: Mischen!!! Das ganze artete dann zu einem Heavy-sit-in mit fast fetenähnlichen Zuständen aus.

Und da es sich ohne Grundlage schlecht weitertrinken läßt, gingen wir erstmal zusammen deftitsch, jugoslawitsch und musitsch, aber ein wenig zu salzitsch essen.

Doch "Salz macht durstitsch" und damit gingen wir gleich das nächste Fäßchen beim Grillen auf Daniels Terrasse an. Überhaupt wurden wir unserem inoffiziellen Titel als AK&W dieses Jahr wieder sehr gerecht. Es fanden nämlich noch zwei weitere taktisch klug plazierte, als Grundlagen dienende Grillabende bei Stephan und Melanie statt.

Nach einem etwas gezwungen einberufenen Frauenabend, an dem, zum schrecken aller Männer, wahrscheinlich mehr Wäsche gewaschen und gebügelt wurde als im gesamten restlichen Jahr, gönnten sich die Männer dann endlich ihren verdienten Männerabend. Der Weg führte per feucht, fröhlicher Zugfahrt über Gustorf Hauptbahnhof, wo Miggel erstmal seinen gesamten Frust über die deutsche Telekom in einer ihrer Telefonzellen herausließ, über Grevenbroich nach Glabbach. Tatsächlich waren wir bereits so "fröhlich", das wir gleich mal bei Nordsee in der Fußgängerzone nachfragten, ob wir nicht, weil wir ohnehin in den Sommerferien ans Meer wollten, hier, so zu sagen an der Nordseekiste, zelten dürften. Leider schien keine Parzelle mehr frei gewesen zu sein, denn die freundliche Bedienung wies uns beherzt zurück. Am alten Markt löhrten sich unsere Vorräte bedauerlicherweise oder vielleicht doch Gott sei Dank dem Ende, so das wir auf die örtliche Gastronomie zurückgriffen. Doch wir mußten schnell erkennen, das die Lappen im Noxx tief flogen und holländische Studentenausweise ungeklärten Ursprungs die Runde machten. Nachdem wir noch schnell, kostengünstig ein Sparpreistablett Gerstensaft vertilgt hatten kehrten wir endlich in unsere Ziel"kneipe" ein, und genossen mehr oder weniger den, wie wir damals dachten, wohl teuersten Hopfentee für unglaubliche 8 deutsche Mark!!! Einige Zeit danach, unglücklicherweise wissen wir beide nicht mehr so genau was in dieser Zeit geschah, hatten wir einen Taxifahrer überredet uns für den Pauschalpreis von 50 DM nach Grevenbroich zu fahren. Als wir ihm später sagten, das wir tatsächlich doch nach Gustorf wollten, verhalf ihm sein Einwand, das das doch etwas weiter wäre, auch nicht zu mehr Geld. Und am nächsten Morgen waren sie wieder da, unsere alten Bekannten, die Kopfschmerzen!

Aber der AFC probierte auch mal andere weniger ausgearbeitete und unkompliziertere Spiele als AD&D aus, nämlich Kegeln. "Wir sind ja flexibel!"

Nun stand wieder ein Öffentlichkeitstermin an, schließlich wird man am 1. Mai ja geradezu gezwungen etwas zu unternehmen. Nach einigem planen fiel unsere Wahl auf das Orkener Festzelt, wo wir die ruhige, beschauliche und etwas antike Stimmung etwas aufmischten und mit lautem AFC-Gebrüll die Höhner-Bläckfööss-Moschpit eröffneten. Ein wenig verschwitzt gingen wir dann unsere unter extremst-gefährlichen Bedingungen "Stefan, fahr mal eben das Auto weg!!!" und wohl ausgesuchten "Nee, den nehm ich doch nicht, der ist zu klein!" gefällten und offenhosig geschmückten Bäume mal schnell setzen.

Dann war endlich Fetenzeit!

An dieser Stelle möchten wir Daniel übrigens herzlich für das Brechen des diesjährigen fast ein halbes Jahr andauernden Fetenlochs danken. (Daniel die Hand schütteln gehen)

Und die Kopfschmerzzeit hielt dann sogar eine kurze Weile an, denn auch Thomas feierte seinen Geburtstag.

Dann war endlich die Zeit gekommen für das ultimative AD&D Kopfschmerz-Zeltwochenende fernab jeglicher Zivilisation oder anders und kürzer, sowie treffender und prägnanter gesagt "AFC on Tour". Das Ziel Nordsee stand schon länger fest, die Planung war wie immer genau und gewissenhaft ausgeführt worden, nur die Umsetzung ließ aus ungeklärten Gründen ein ganz klein wenig, kaum merkbar zu wünschen übrig. Nach 8 Stunden Autofahrt, 5 angefahrenen jedoch hinter uns gelassenen Campingplätzen (Mit heller Stimme:) "Lasst uns erstmal die Sanitäranlagen begutachten!", insgesamt also über 100 Kilometer Umweg sind wir dann in Voslapp bei Wilhelmshaven auf der Geniusbank angelangt. Schnell fanden wir Freunde die mit uns "Voll dabei" waren. Patti, der alles jedoch etwas anders zu verstehen schien als wir, sowie Konrad Dabeikircher mit der Dabeipassoperation auf dem Dabeifahrersitz.

Abends spielte sich fast alles am nahegelegenen Strand ab. Neben dem obligatorischen Strandkörbe besetzten oder falls nicht möglich einfach umschmeißen, ist dabei besonders auf eine beschauliche Runde aufmerksam zu machen, in der zwei Sangria Flaschen eilig ihre Kreise zogen, bis eine der Flaschen plötzlich leer war und geradezu danach schrie mit Sand gefüllt zu werden. Das geschah nicht etwa heimlich und im Verborgenen, nein, eigentlich hätte es jeder sehen müssen (Thomas tut als würde er eine Flasche mit Sand füllen, während Stefan in eine andere Richtung guckend quasselt), trotzdem zog diese Flasche nach erneuter Füllung absurder Weise weiter ihre Kreise, bis sie abrupt von jemandem aufgehalten wurde (Thomas übergibt fiktive Flasche an Stefan). Dieser Jemand setzte die Flasche an, merkte jedoch schnell auf (Stefan sagt): "Haha, da hat ja einer Sand an den Flaschenhals geschmiert!", dies gesagt, wischte er flugs den wenigen Sand ab und setzte unter lautem Gelächter seiner Umsitzenden die Flasche erneut an um zu trinken (Stefan tut eben dies, während Thomas lacht). Irgendwie schien ihm aber das immer gellendere Lachen um ihn herum doch einwenig zu stören und außerdem kam da ja auch gar nichts aus der Flasche raus (Stefan guckt verdutzt, während Thomas immer lauter lacht), und da war der Groschen dann endlich doch noch gefallen (Stefan sagt genervt:) "Hä, wer hat denn da Sand reingetan!".

Ebenfalls lernten wir am Strand Miss Wilhelmshaven kennen, die uns wegen unserer sympathischen Ausstrahlung gleich mal auf ihre Bar-Einweihungs- oder war es doch eine Geburtstagsfete einlud. Zu diesem Zeitpunkt ahnte sie anscheinend noch nicht, was sie getan hatte, doch sie sollte es bald erfahren! Denn solch eine Gelegenheit läßt sich der AFC nicht nehmen. An dem idyllischen Hafengebäude angekommen, das sich dann als Zweigstelle der Firma HMI entpuppte, gratulierten wir weder der Bar, noch dem sich später offenbarenden Geburtstagskind. Außerdem schlugen wir kräftigst bei den Bier Reserven zu, bis uns die Nachricht mitten ins Gesicht traf: "Tut uns leid, wir haben kein Bier mehr!". Aber zu diesem Zeitpunkt hatten wir es ohnehin schon geschafft, durch lautes Schlachtrufe grölen und exzessives tanzen, transformierten wir die Buchstaben H-M-I langsam aber sicher und bestimmt in die viel ästhetischeren, mächtigeren und aussagekräftigeren Buchstaben A-F-C!!! Dabei half uns der hmi eigene Animateur Alex, der nebenher noch allen Frauen zu ihrer Verzückung wunderbar strahlende Augen andichtete.

Aber da sich ein Besuch im hohen Norden überhaupt erst lohnt, wenn man das totale, erfrischende, friesisch-herbe Feeling erfährt, ging es am nächsten Morgen mit den bereits obligatorischen Kopfschmerzen weiter auf unserem Leidensweg, in eine der zahlreichen Ursprünge des Übels, dem Brauhaus zu Jever, gesprochen "jefer", denn schließlich heißt es ja auch nicht "wögeln". Nach dem wir uns die Anfänge der Braukunst ansahen und natürlich zum baldigen nachahmen auch genau einprägten, ging es dann in eine alte, antike und historische Gaststube, in der wir, als die Führungsleitung schon weiter ging, gleich mal die Gelegenheit nutzen mußten dies auf Zelluloid zu bannen. Und es geschah das Wunder von Jev(f)er: Es floß goldenes Bier aus diesem schon tot geglaubten Zapfhahn. Weiter ging es durch die moderneren Anlagen, in denen nur der vielleicht etwas, ein bißchen in der Nase zwickende Geruch ein wenig störte, zum verdienten, abschließenden Freibier in der hauseigenen Schankstube. Allerdings nur gegen die entsprechenden Coupons! Dabei schien die von Vorurteilen geplagte Wirtin wieder einmal ein Opfer aus unseren jugendlichen Reihen auserkoren zu haben, bei welchem sie den vermißten 26ten Boder 25 Führungsteilnehmer vermutete (Miggel anstarren). Nach eifriger Diskussion, in der wir unsererseits bereits begannen, einige Vorurteile wegen des Intelligenzquotienten von blonden Schankwirtinnen jenseits der 50 in nordischen Brauhäusern anzuhäufen, klärte sich dann jedoch alles wieder auf. Wir schafften es sogar noch, zusammen mit einigen anderen, die sich, nachdem jemand das Wort "Feuerball", aus welchem Grund auch immer, hatte es vielleicht etwas mit der Wirtin zu tun?, fallen ließ, als Rollenspieler outeten, ein weiteres Freibier herauszuschlagen.

Am Ende des Resümees des Zelt- und Kopfschmerzwochenendes bleibt uns aber nichts anderes übrig als einen ganz bestimmten Abend noch einmal ganz genau und ausführlich zu schildern:

(Ein Stehtisch muß alleinstehend in der Mitte des Raumes plaziert werden. Darauf steht eine Taschenlampe die an die Zimmerdecke strahlt, während der gesamte restliche Raum abgedunkelt ist. Stefan alias David schlendert um den Tisch herum und Thomas alias Stefan, Melanie St., Melanie G., Sabine und Daniel, steht am Tisch und trinkt etwas aus einer Flasche. Dann geht Stefan auf den Tisch zu und beginnt ein Gespräch:)

Stefan: Moin, Moin! Alles im Lot auf’m Boot?

Thomas: Alles in Budder auf’m Kudder? Ahoi, Ahoi!

Stefan: Yo, (komisch, behindert klingendes Lachen)! Watt macht ihr denn hier (komisch, behindert klingendes Lachen)?

Thomas: Wir machen hier ne Party!

Stefan (aufgeregt): Watt? Ihr macht hier Paddie? Torben!!! (Imaginärer Schulterklopf) Dat is Torben, un ich bin dä Dävid (wuchtiges, herausstrecken der Hand zum Händeschütteln)!

(Beide schütteln sich die Hände.)

Torben! Geh‘ ma‘ dä Helge holen, dä poppt hier nämlich widder irgendwelche Weiber!

Thomas (mit heller Sabine-Stimme): Ey, Melle, die kennen wir doch, dat sind doch die von der Laterne (komisch, ein wenig behindert aussehend rumhüpfend): Ficken, ficken!!!

Stefan: Habter auch watt zu trinken hier? Charlie oder so?

Thomas: Ne, wir haben nur WodkaZ! (Mit etwas schüchterner, leiser Stimme) Und den Zimttequila.

Stefan: Yo, kuhl laß ma probieren! (Nimmt die Flasche und setzt an) Uärg, da schmeckt ja garnit! (Setzt die Flasche noch mal, längere Zeit an) Yo, wenner mal watt richtiges braucht?, hier dä Hälge ne, dä is dä König von Voslap, dä kännt hier alle ne, yo, dä arbeit nämlich bei Edeka an dä Käsetheke! (komisch, behindert klingendes Lachen) Egal wadder braucht Bier, Charlie, Hasch, Crack, Speed, Knarren, dä kommt an alles ran, ne! Abä dä poppt ja hier irgendwo! Torben! Jetz geh den doch ma suchen! (laut rufend:) HÄLGE!!!

(Stefan versucht die Flasche irgendwie einzustecken)

Thomas (mit leiser, etwas schüchterner Stimme): Hey, laß die Flasche hier!

Stefan: Ach so! Wollste die noch haben? (komisch, behindert klingendes Lachen) Aber irgendwie is ja hier garnicks mehr los! Yo, wenner am Freitach noch da seid, dann machmer mal so richtig Paddie!, bei mir zu Hause!, mit Charlie un so! Ich mach dat dreck ma klar!

(Holt sein Handy heraus und wählt schnell. Beim sprechen, mehrfach über der Taschenlampe rumfummeln)

Yo, Muddie! Ich bins, dä David! Hömma! Kömma am Freitach-abend bei uns Paddie machn? Hier sinn so'n pa echt korrekte Typen! Machse dann Bier un Charlie klar, un dann machmer richtig Paddie, ne Muddie! Ne, du! Wir sinn hier aufm Campingplatz! Yo, Torben un Hälge sin auch da! Yo, bis dann ne!

(Legt das Handy weg) Habter gehört? Freitach!, Paddie bei Muddie, ne!?

Thomas (nachäffend): (komisch, behindert klingendes Lachen) Yo, zeig‘ mir mal dein Täddooo!!!

Stefan: Yo, is kuhl ne? Is ne Meerjungfrau aufm Anka! (komisch, behindert klingendes Lachen) Yo, ich hab da auch ne Knarre, ne!

Thomas (etwas hellere Stimme): Nää, ich glaub ich mach mal lieber nen Spaziergang! (Beim gehen, von David abgewendet und mit Finger an die Stirn tippend:) Packt der da ne Knarre aus!

Stefan: Yo, kann doch garnicks passiern! Is doch gesichert! (komisch, behindert klingendes Lachen)

Thomas (etwas entfernt, gedämpft und genervt): Hää, watt machen die denn da draußen, ich geh gleich raus!

Stefan: Yo, is gut! Ich pack die schon weg! Jetz ma alle wieder lustisch!

Thomas: Ja, dann singt doch mal dat Nordseelied!

Stefan: Hää??

Thomas: Ja, dat von Jan un Hein un Klaas un Pitt (dirigierend zum Publikum singend):

Ja die sinn lustig, ja die sinn lustig! Un die sinn leggaa!!!

Stefan: Yo, (komisch, behindert klingendes Lachen)!!! Wir sinn dann ma widder weg, ne? (Packt die Flasche weg und geht ein Stück)

Thomas (schüchtern und sehr, sehr leise): Ja, dann nimm die Flasche halt mit.

Stefan (zum AFC-Mitglied gemorpht, wieder am Tisch stehend): Daniel, wollste die Flasche nicht behalten?

Thomas (laut und gar nicht mehr schüchtern): Ich sach viel wenn der Tach lang is!!!

(Umgebung wieder normalisieren)

So viel zum diesjährigen Zelten mit Kopfschmerzgarantie!

Ansonsten waren wir in diesem Jahr wie so viele andere auch im Starwarsfieber. Wir veranstalteten einen Videoabend bei Michael im hauseigenen Homekino und stürmten danach, zu diesem besonderen Anlaß sogar bis Köln, in den Cinedom um uns "The Phantom Menace" mit ultimativem THX-Sound anzusehen und sahnten dabei nebenher noch bei den Nivea Pröbchen ab.

Außerdem bewunderten wir auch noch das feucht, fröhliche Spektakel "Rhein in Flammen", wobei feucht durchaus wörtlich zu verstehen war.

Fröhlich ging es auch einige Zeit später wieder zu, als wir bei einem "Hansa-Sommer-Sit-in" versuchten, mit einer schon beträchtlichen Anzahl gelöhrter Büchsen, die wahrscheinlich statisch vollkommenste Dosenpyramide ganz Gustorfs zu bauen.

Dann war es endlich wieder so weit für einen Männerabend! Dieser führt, diesmal leider nur im kleinen Kreis des Komitees, nach Düsseldorf! Über alles andere an diesem Abend, sei der Mantel des Schweigens auf alle Ewigkeit gehüllt. Es sei nur so viel gesagt, das abschließende Bier, sollte das des vorherigen Männerabends noch toppen! Es kostete sage und schreibe 10 DM!!! Und nicht nur das sorgte für die obligatorischen Kopfschmerzen.

Diese sollten beim nächsten Punkt unseres festen, alljährlichen Terminplans erstmal einen erneuten Höhepunkt erreichen, bei der AFC-Jubiläumsfete zum 7jährigen.

Und dann wie jedes Jahr krönend abgeschlossen werden bei der Jahreshauptversammlung und Sylvesterfeier. Die Planung für diesen Abend kann wohl als Glanzstück in die Analen (dies ist kein Rechtschreibfehler) des AFC eingehen, denn seit Januar 1999 planten wir eifrig, intensiv und natürlich stundenlang am heutigen Sylvester Tag in einer beschaulichen Schihütte im meterhohen Schnee den Jahreswechsel zu zellebrieren. Und wie ihr seht ging die AFC Planung wie gewohnt, und es auch niemand wirklich anders erwartet hat, voll auf! Naja, zumindest beinah!

Dann starten wir unseren Gang zur weltweiten Medienpotenz mit dem ultimativen Leitartikel der global renommierten NGZ. Dafür möchten wir am heutigen Abend dem Interviewer und Schreiber dieses Artikels herzlich danken, indem wir ihn zum ersten Ehrenmitglied des "Advanced Fantasy Club Gustorf" ernennen. (Falls anwesend Händeschütteln).

Des weiteren versuchten wir unserem Club in diesem Jahr auch mal ein wenig Struktur zu geben, indem wir eine Satzung entwarfen und verabschiedeten. In dieser gründeten wir ebenfalls "Arbeitsgemeinschaften", unter anderem auch die Internet AG, die die clubeigene Homepage, übrigens zu finden unter der URL: www.afc-gustorf.de, betreut, auf der auch Zeitungsartikel sowie Satzung zu finden sind.

Ein wichtiger extra nachträglich aufgenommener Paragraph ist dabei besonders hervor zu heben und ausdrücklich zu betonen: Die "Passive Mitgliedschaft"!!!

Hier möchten wir gleich die Gelegenheit nutzen allen Interessenten die heiß ersehnte, mit Spannung erwartete Zusage zu geben, ja!, ihr könnt im neuen Millennium eure passive Mitgliedschaft beantragen, denn "We want you!!!" (aufs Publikum zeigend). Außerdem grüßen wir an dieser Stelle herzlichst, den Schriftführer der passiven Oberfriendsanwärter Peter, der leider wegen dem erneuten Gewinn einer Reise heute nicht anwesend sein kann.

Allerdings steht den passiven Mitgliedern im kommenden Jahr einiges bevor. Als da wären: Essen gehen, mehrere Grill-, Spiele- und Videoabende, Sit-ins, Kegeln, ggf. Männerabende, hoffentlich zahlreiche Geburtstagsfeten, Schlittschuhlaufen, etliche Ausflüge zu Ritterspielen und ähnlichem, selbstverständlich die AFC Jubiläums- und Sylvesterfete, sowie natürlich das alljährliche ultimative AFC Zeltwochenende fernab jeglicher Zivilisation! Bei diesen Aktionen wird uns auch weiterhin die Klubkasse, die zur Zeit 30 DM und einen Pfennig enthält, aber natürlich mit Klubbeiträgen und Spenden wieder aufgestockt werden wird, finanzielle Beihilfe leisten.

Rollenspielerisch soll sich allerdings einiges verändern. Denn Miggel, der es schaffte ein ganzes Jahr, trotz familiärer Verpflichtungen, die Zeit zu finden den verantwortungsvollen Posten des Masters zu übernehmen, legt zum neuen Jahr sein Amt nieder. Für seine selbstlose Aufopferung möchten wir ihm an dieser Stelle herzlichst danken. (Miggel die Hand schütteln) Im kommenden Jahr werden wir deshalb eine neue revolutionäre Rotationsmasterform entwickeln und mit einer neuen Gruppe hoffentlich wieder glorreiche Abenteuer bestreiten.

Wie ihr bestimmt noch alle wißt hatten wir in diesem Jahr das Clubmotto "Gemeinsam sind wir stark! AFC eine starke Gruppe!" gefaßt. Für das nächste Jahr kann es gar kein anderes Motto geben, wie das, welches uns seit unserer Sommertour als Schlachtruf ständig begleitete:

"Eins, Zwei, Voll dabei ! A-F-C !!!"

Mit diesem Ausruf wollen wir hier und jetzt und nun auf das kommende Millennium gemeinsam anstoßen.

Prost!!!

Stefan Sosinka und Thomas Fegers

(Gründerväter)